Richard Whittall:

“The Turbulent World of Middle East Soccer has helped me immensely with great information and perspective.”


Bob Bradley, former US and Egyptian national coach

"James Dorsey’s The Turbulent World of Middle Eastern Soccer (has) become a reference point for those seeking the latest information as well as looking at the broader picture."
Alon Raab in The International Journal of the History of Sport

“Dorsey’s blog is a goldmine of information.”

Play the Game

"Your expertise is clearly superior when it comes to Middle Eastern soccer."
Andrew Das, The New York Times soccer blog Goal
.
"No one is better at this kind of work than James Dorsey"
David Zirin, Sports Illustrated

"Essential Reading"
Change FIFA

"A fantastic new blog'
Richard Whitall of A More Splendid Life

"James combines his intimate knowledge of the region with a great passion for soccer"
Christopher Ahl, Play the Game

"An excellent Middle East Football blog"
James Corbett, Inside World Football


Saturday, July 19, 2014

"Rassistich und Ant-Arabisch" (JMD on Deutschlandfunk in German)

"Rassistisch und antiarabisch"

James Dorsey im Gespräch mit Marina Schweizer
Nach der Beerdigung des ermordeten palästinensischen Jugendlichen kam es in Ostjerusalem zur Protesten.
Nach der Beerdigung des ermordeten palästinensischen Jugendlichen kam es in Ostjerusalem zur Protesten. (dpa / Abir Sultan)
In Israel sind nach der brutalen Ermordung eines palästinensischen Jugendlichen sechs Tatverdächtige festgenommen worden. Möglicherweise gehören sie "La Familia“ an, einer Fangruppierung des Fußball-Erstligisten "Betar Jerusalem“.
"Vor allem Palästinenser mit israelischen Pässen spielen eine wichtige Rolle im israelischen Fußball", beschreibt der Journalist und Fanforscher James Dorsey die Fußballszene in Israel. "Ohne palästinensische Spieler wäre der Fußball in Israel nicht da, wo er heute ist", berichtet der Co-Direktor am Institut für Fankultur der Universität Würzburg im Deutschlandfunk. Alle Clubs hätten palästinensische Spieler, mit der Ausnahme von "Betar Jerusalem".
Der Club komme aus dem revanchistischen Flügel des Zionismus. Der Vereinsvorstand, so Dorsey, sei nicht glücklich mit dem Fanclub "La Familia". Maßnahmen gegen diese Fans wie Stadionverbote habe man aber bisher nicht vollzogen.
"Ob 'La Familia' an dem Mord beteiligt war oder nicht, der Vorfall wird eine Seelensuche in Israel verursachen", erklärt Dorsey weiter. "Die Tatsache, dass israelische Juden einen palästinensischen Jugendlichen so brutal ums Leben gebracht haben, ist  etwas, was in der israelischen Gesellschaft sehr viel Schmerz und Diskussionen ausgelöst hat." Das Resultat werde sein, dass künftig schon eine andere Haltung gegen "La Familia" eingenommen werde. 
Das vollständige Gespräch können Sie bis mindestens 12. Januar  2015 als Audio-on-demand abrufen.
Click here to listen to mp3

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